Swiss Metro wäre super, aber nur wenn gleichzeitig der Individualverkehr eingeschränkt wird
Um der ewigen Wachstumsfalle zu entkommen, darf der Gesamtverkehr nicht zunehmen. Also ist jede Verlagerung von der Strasse auf die Schiene anzustreben. Natürlich ist dies nur die zweitbeste Lösung. Eigentlich müsste die Menschheit die Mobilität schon längstens massiv reduzieren, wie der gesamte Material- und Energiefluss respektive alle Ressourcen. Dies einfach für den Fall, wenn die Menschheit langfristig überleben will. So einfach und brutal ist die Realität!
Karrer Ruedi, 6. Juli 2010
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Wachstum und Zentren benötigen ein Umdenken.
Was auch immer wir in die Zukunft investieren. Eines ist Sicher, die Zentren werden grösser. Die Bevölkerung wächst und damit das Bedürfnis an mehr Mobilität. Die Aussage vermehrt dort zu wohnen wo man arbeitet ist nicht grundsätzlich falsch. Aber wenn man damit an Lebensqualität verliert ist es keine Alternative. Um den Pendlerverkehr zu verbessern und da gibt es vieles, kann auch die Swissmetro beitragen. Denn es sind auch nicht wenige welche vo St. Gallen nach Zürich Bendeln, von Bern nach Zürich, von Bern nach Lausanne etc. Damit würden die direkten IC's entlastet respektive würden Kapazitäten freigeben und dadurch die kürzeren Pendlerwege unterstützen.
Auch als Aargauer der nicht wirklich einen Swissmetro Anschluss hätte würde ich davon profitieren und mir wenn nötig ein GA (plus Swissmetro Abo oder MFK) leisten.
In unseren Zentren platzen zu den Stosszeiten die Trams schon beinahe. Trotzdem wird nicht wirklich in die Zukunft investiert. Man bessert hier und da etwas aus (Glattalbahn, Limmattalbahn, Tram Züri West etc.). Das sind alles Notlösungen die wenig bringen und über kurz oder lang, das gleiche Problem haben wie die bestehenden.
Mit anderen Worten, wir kommen nicht umhin neue Technologieen und Transportsysteme umzusetzen.
Grossrat Aargau, BDP, 1. Juli 2010
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Zuerst Mobilität hinterfragen
Wieso braucht ein so kleines Land wie die Schweiz eine so riesige Verkehrsinfrastruktur?
Weil unsere heutige Form des Föderalismus nicht mehr zeitgemäss ist?
Sind das Folgekosten des Steuerwettbewerbs?
Wieso sind Schweizer die Bürger in Europa, die am wenigsten die Wohnregion wechseln?
Wäre mehr Zentralisierung statt fortschreitender Zersiedlung nicht die Antwort auf zunehmende Mobilitätsbedürfnisse?
Wird sich unser Land auch in Zukunft noch diese hohen Verkehrsinfrastrukturkosten leisten können?
Erzeugt die Arbeitsleistung, die unsere Volkswirtschaft für die Mobilität aufbringen muss, noch einem volkswirtschaftlichen Mehrnutzen?
Woher kommt die immer knapper werdende und darum immer teurere Energie, die für die Aufrechterhaltung der Mobilität zur Verfügung gestellt werden muss? (Jedem Kanton sein eigenes AKW auch durch immer mehr Elektrofahrzeuge?)
Schränkt unsere Mobilität nicht unsere zukünftige Handlungsfähigkeit ein?
28. Juni 2010
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Die Jungfreisinnigen stellten an der Delegiertenversammlung der FDP von Samstag den Antrag, dass die Partei ein Projekt «Hochgeschwindigkeit Schweiz» forciert
Dieses verlangt, für den Zeithorizont 2050 zwei Hochgeschwindigkeitslinien zu prüfen, zwischen Genf und St. Gallen sowie zwischen Basel und Chiasso.
Die erste Hürde hat der Vorstoss der Jungfreisinnigen bereits genommen. Der Vorstand der FDP Schweiz steht ihm positiv gegenüber. Am Freitagnachmittag berät die Präsidentenkonferenz darüber und empfiehlt den Antrag zur Annahme oder zur Ablehnung.
Quelle:
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/19437825
Administrator, 28. Juni 2010
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bei Swissmetro ist es übertrieben, von einem "Verkehrskonzept" zu sprechen
Ein Eingang. Ein Ausgang. Dazwischen 12min Fahrt. Ist attraktiv. Und insbesondere technisch sehr interessant. Aber es bleiben die gleichen Fragen schwierig, wo auch der ÖV sich daran die Zähne ausbeisst: Zugang. Anbindung an weitere Netze. Kombination mit Individualverkehr.
Ein wirklich cleveres und neues Verkehrskonzept beginnt dort, wo die Vorteile von individual- und öffentlichem Verkehr kombiniert werden.
Sprich: grosse Flexibilität im Zugang, bis hin zu einer sehr hohen geografischen Verteilung. Und dann zentrales Sammeln und schnelle Verbindungen zwischen Knotenpunkten.
Solche Ansätze gibt es. Jedoch sind die im Moment noch so futuristisch, dass sich kaum jemand getraut, diese öffentlich weiter zu verfolgen...
Aber ich würde gerne mit andern das Thema breiter aufnehmen.
EVP, 5. Juni 2010
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Swissmetro vs. Flugverkehr
In einem geografisch kleinen Land wie der Schweiz stellt eine Hochgeschwindigkeits-U-Bahn wie die Swissmetro den Höhepunkt der Dekadenz des Westens dar. Wer will schon in 12 Minuten von Zürich nach Bern reisen (mit Zwischenhalt im Oberaargau wären's dann 14 Minuten...). Die Swissmetro sollte ihr Geld und Potential zusammen mit internationalen Partnern investieren in Ländern und Strecken, wo ein solches Projekt von den Distanzen her mehr Sinn macht und den Flugverkehr effektiv konkurrieren kann (z.B. Berlin-Frankfurt; New York-Washington; Tokio-Osaka; etc.).
Wie die Initianten selber sagen: "Die Idee ist genial, aber die Swissmetro wird ja doch nie gebaut werden. Das ist bei vielen Personen der erste Gedankengang, wenn sie von der Swissmetro hören." - Wenn man den Werde- und Untergang des vergleichsweise bescheidenen NEAT-Teilprojekt Porta Alpina betrachtet - irgendwie verständlich...
Und wie hoch sind die Reisekosten für die Pendler? Kann Swissmetro mit dem GA benützt werden? Kaum. Womit das Problem der Pendlerströme (Augenwischerei seitens Swissmetro) auch nicht gelöst ist, da ja auch heute die meisten Pendler nicht mit dem Flugzeug zur Arbeit gelangen.
Man stelle sich vor, welchen Boost erneuerbare Energiequellen hätten, wenn die Swissmetro-Milliarden darin investiert würden.
Präsident glp Oberaargau, GLP, 4. Juni 2010
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Begrabt das Projekt "Swissmetro" endlich!
Seit x Jahren wird über den Bau oder zumindest die Planung von Swissmetro diskutiert. Wir sollten schauen, dass wir die bestehenden "Löcher" (Neat) bezahlen können bzw. dass sie einigermassen rentabel sein werden.
Präsident SVP Sektion Wynau, SVP, 21. Mai 2010
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Ist es umsetzbar???
Es ist eine gute Idee wegen dem vielen Verkehr in der Schweiz, zudem stösst es weder CO2 noch andere Emissionen aus und ist sehr schnell.
Nur die Kosten und die Meinung der Bürger wegen der Umsetzung könnten ein Hindernis
darstellen.
Tamara Bernhard, 12. März 2010
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Swissmetro ist eine gute Sache. Nur: Sie wäre der Anlass, endlich ein echtes, kombiniertes Verkehrssystem aufzubauen, das alle Transportmittel einschliesst.
Freier Markt im Verkehrsbereich - forget it. Führt nur zu noch mehr Chaos.
Verkehr ist eine Infrastruktur, ohne die die Wirtschaft und das Leben zusammenbrechen würden. Doch was haben wir: Pseudo-Konkurrenz zwischen verschiedenen Systemen, die sich eigentlich gut ergänzen würden.
Eine ordnende Hand ist nötig. Dazu wäre etwa ein einheitlicher Transportpreis fällig, der alle nötigen Verkehrsmittel umfasst - von der Swissmetro bis zum Auto für die Feinverteilung. Das würde ein nationales Tarifsystem bedingen und den Zwangsverzicht auf das Auto für bestimmte Transportsituationen. Kurz: Wenn die Swissmetro fährt, muss die Autobahn auf derselben Strecke frei werden. Vielleicht fahren die Autos in der Swissmetro mit?
Wie auch immer: Die Swissmetro wäre der richtige Anlass, das Verkehrssystem der Schweiz neu zu denken.
Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP, 1. März 2010
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Swissmetro schadet der Umwelt.
Die Verkürzung der Reisezeit, würde eine enorme Nachfrage auslösen. Es gäbe keine Verlagerung von der Strasse auf die Metro, sondern einfach zusätzlichen, energieintensiven Verkehr. Aus Umweltsicht ist der Verkehr heute zu billig. Müssten die Reisenden die vollen Kosten bezahlen, gäbe es auf den Strassen keine Staus und in den Zügen genügend Sitzplätze.
Grossrat Bern, SP, 1. März 2010
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