Swissmetro: In 12 Minuten Bern–Zürich

Darum geht die Debatte


Die Swiss metro ist ein unterirdisches Flugzeug, das...
* lautlos ist
* unsichtbar ist
* im 6 Minuten-Takt fliegt
* weder CO2 noch andere Emissionen ausstösst
* die Strecke Zürich-Bern in 12 Minuten zurücklegt

- Quelle http://www.swissmetro.com
Der Ruf nach schneller und zugleich nachhaltiger Mobilität wird immer lauter. Anstatt Milliarden in eine 150 Jahre alte Technologie zu investieren, um einige Minuten zu gewinnen, wäre es sinnvoller in eine neue Technologie zu investieren, und die Fahrzeiten massiv zu verkürzen.

Swissmetro ist ein bahnbrechendes Projekt einer unterirdischen, im Teilvakuum verkehrenden Magnetschwebebahn.
Obwohl schon über 30 Millionen Franken in dieses überlegene Projekt investiert wurden und sich an der Swissmetro AG namhafte Unternehmen wie Alstom, ABB und die Schweizer Zementindustrie beteiligen, fehlt der Wirtschaft und der Politik noch immer der Mut zu einem solch visionären Projekt, und der Öffentlichkeit ist das Projekt grösstenteils unbekannt.

Ebenfalls am Projekt beteilig ist die ETH Lausanne und bei Numexia wurde die Entwicklung von Swissmetro durch numerische Simulationen weit vorangetrieben.
Dank der Vorarbeiten könnte mit dem Bau sehr schnell begonnen werden und eine Pilotstrecke wie Zürich – Basel wäre in 7 Jahren betriebsbereit.

Eine solche Investition wäre die Lösung für den Pendelverkehr in der Schweiz!

Alle Beiträge
Beitrag schreiben
0
Um der ewigen Wachstumsfalle zu entkommen, darf der Gesamtverkehr nicht zunehmen. Also ist jede Verlagerung von der Strasse auf die Schiene anzustreben. Natürlich ist dies nur die zweitbeste Lösung. Eigentlich müsste die Menschheit die Mobilität schon längstens massiv reduzieren, wie der gesamte Material- und Energiefluss respektive alle Ressourcen. Dies einfach für den Fall, wenn die Menschheit langfristig überleben will. So einfach und brutal ist die Realität!
Kommentar schreiben...
Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

1
Was auch immer wir in die Zukunft investieren. Eines ist Sicher, die Zentren werden grösser. Die Bevölkerung wächst und damit das Bedürfnis an mehr Mobilität. Die Aussage vermehrt dort zu wohnen wo man arbeitet ist nicht grundsätzlich falsch. Aber wenn man damit an Lebensqualität verliert ist es keine Alternative. Um den Pendlerverkehr zu verbessern und da gibt es vieles, kann auch die Swissmetro beitragen. Denn es sind auch nicht wenige welche vo St. Gallen nach Zürich Bendeln, von Bern nach Zürich, von Bern nach Lausanne etc. Damit würden die direkten IC's entlastet respektive würden Kapazitäten freigeben und dadurch die kürzeren Pendlerwege unterstützen.
Auch als Aargauer der nicht wirklich einen Swissmetro Anschluss hätte würde ich davon profitieren und mir wenn nötig ein GA (plus Swissmetro Abo oder MFK) leisten.

In unseren Zentren platzen zu den Stosszeiten die Trams schon beinahe. Trotzdem wird nicht wirklich in die Zukunft investiert. Man bessert hier und da etwas aus (Glattalbahn, Limmattalbahn, Tram Züri West etc.). Das sind alles Notlösungen die wenig bringen und über kurz oder lang, das gleiche Problem haben wie die bestehenden.

Mit anderen Worten, wir kommen nicht umhin neue Technologieen und Transportsysteme umzusetzen.
1 Kommentar
Verstoss melden
... und die völlig *** Mieten in Zürich wären damit auch endlich mal unter Druck. Ich denke eine schnelle Verkehrsanbindung aller Zentren würde den Zürcher Immobilienspekulanten ziemlich gegen den Strich gehen. Die Attraktivität der Stadt wäre ja dann mehr oder weniger in allen angeschlossenen Zentren gleichfalls gegeben, resp. als Berner kann man dann das Zürcher Programm genau so nutzen, aber zahlt nur die halbe Miete.
Gabriel Hase 2. Juli 2010 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

1
Wieso braucht ein so kleines Land wie die Schweiz eine so riesige Verkehrsinfrastruktur?
Weil unsere heutige Form des Föderalismus nicht mehr zeitgemäss ist?
Sind das Folgekosten des Steuerwettbewerbs?
Wieso sind Schweizer die Bürger in Europa, die am wenigsten die Wohnregion wechseln?
Wäre mehr Zentralisierung statt fortschreitender Zersiedlung nicht die Antwort auf zunehmende Mobilitätsbedürfnisse?
Wird sich unser Land auch in Zukunft noch diese hohen Verkehrsinfrastrukturkosten leisten können?
Erzeugt die Arbeitsleistung, die unsere Volkswirtschaft für die Mobilität aufbringen muss, noch einem volkswirtschaftlichen Mehrnutzen?
Woher kommt die immer knapper werdende und darum immer teurere Energie, die für die Aufrechterhaltung der Mobilität zur Verfügung gestellt werden muss? (Jedem Kanton sein eigenes AKW auch durch immer mehr Elektrofahrzeuge?)
Schränkt unsere Mobilität nicht unsere zukünftige Handlungsfähigkeit ein?
Kommentar schreiben...
Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

0
Dieses verlangt, für den Zeithorizont 2050 zwei Hochgeschwindigkeitslinien zu prüfen, zwischen Genf und St. Gallen sowie zwischen Basel und Chiasso.

Die erste Hürde hat der Vorstoss der Jungfreisinnigen bereits genommen. Der Vorstand der FDP Schweiz steht ihm positiv gegenüber. Am Freitagnachmittag berät die Präsidentenkonferenz darüber und empfiehlt den Antrag zur Annahme oder zur Ablehnung.

Quelle: http://www.20min.ch/news/schweiz/story/19437825
Kommentar schreiben...
Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

0
Ein Eingang. Ein Ausgang. Dazwischen 12min Fahrt. Ist attraktiv. Und insbesondere technisch sehr interessant. Aber es bleiben die gleichen Fragen schwierig, wo auch der ÖV sich daran die Zähne ausbeisst: Zugang. Anbindung an weitere Netze. Kombination mit Individualverkehr.

Ein wirklich cleveres und neues Verkehrskonzept beginnt dort, wo die Vorteile von individual- und öffentlichem Verkehr kombiniert werden.
Sprich: grosse Flexibilität im Zugang, bis hin zu einer sehr hohen geografischen Verteilung. Und dann zentrales Sammeln und schnelle Verbindungen zwischen Knotenpunkten.
Solche Ansätze gibt es. Jedoch sind die im Moment noch so futuristisch, dass sich kaum jemand getraut, diese öffentlich weiter zu verfolgen...
Aber ich würde gerne mit andern das Thema breiter aufnehmen.
1 Kommentar
Verstoss melden
Und genau bei der schnellen Verbindung zwischen den Knotenpunkten kommt die Swissmetro ins Spiel.
Es ist unbestritten, dass es auch leistungsfähige und neue Konzepte braucht, welche die Reisenden/Pendler aus der Agglomeration sowie dem Land zu sammeln vermögen. Dies dürfte aufgrund der Topologie der Schweiz eine erhebliche Herausforderung werden.
Silvio Foiera - EDU 9. Juni 2010 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

1
In einem geografisch kleinen Land wie der Schweiz stellt eine Hochgeschwindigkeits-U-Bahn wie die Swissmetro den Höhepunkt der Dekadenz des Westens dar. Wer will schon in 12 Minuten von Zürich nach Bern reisen (mit Zwischenhalt im Oberaargau wären's dann 14 Minuten...). Die Swissmetro sollte ihr Geld und Potential zusammen mit internationalen Partnern investieren in Ländern und Strecken, wo ein solches Projekt von den Distanzen her mehr Sinn macht und den Flugverkehr effektiv konkurrieren kann (z.B. Berlin-Frankfurt; New York-Washington; Tokio-Osaka; etc.).

Wie die Initianten selber sagen: "Die Idee ist genial, aber die Swissmetro wird ja doch nie gebaut werden. Das ist bei vielen Personen der erste Gedankengang, wenn sie von der Swissmetro hören." - Wenn man den Werde- und Untergang des vergleichsweise bescheidenen NEAT-Teilprojekt Porta Alpina betrachtet - irgendwie verständlich...

Und wie hoch sind die Reisekosten für die Pendler? Kann Swissmetro mit dem GA benützt werden? Kaum. Womit das Problem der Pendlerströme (Augenwischerei seitens Swissmetro) auch nicht gelöst ist, da ja auch heute die meisten Pendler nicht mit dem Flugzeug zur Arbeit gelangen.

Man stelle sich vor, welchen Boost erneuerbare Energiequellen hätten, wenn die Swissmetro-Milliarden darin investiert würden.
Kommentar schreiben...
Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

3
Seit x Jahren wird über den Bau oder zumindest die Planung von Swissmetro diskutiert. Wir sollten schauen, dass wir die bestehenden "Löcher" (Neat) bezahlen können bzw. dass sie einigermassen rentabel sein werden.
2 Kommentare
Verstoss melden
Finde ich auch.

Warum neue Schuhe kaufen wenn man schon 20 hat?

Man kann auch viel mit weniger bewirken, zBsp. wie Sie sagen:
Durch "Aufpimpen" (=Verbessern) von schon bestehenden Transportmittel und deren Löcher.
Frank Imhof - Grüne 23. Mai 2010 Verstoss melden
Die SBB kann über kurz oder lang nicht mehr so viel Personen transportieren wie sie müsste. Auf die Strasse ausweichen kann man auch nicht, diese sind ja schon jetzt öfters überlasted. Es braucht also komplet neue Lösungen und die Swissmetro ist der beste Vorschlag den ich bis jetzt gehört habe - Umweltfreundlich und Nachhaltig!
Jan Fässler - kandidiert für Landrat Basel-Landschaft, JUSO 3. Juni 2010 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

5
Es ist eine gute Idee wegen dem vielen Verkehr in der Schweiz, zudem stösst es weder CO2 noch andere Emissionen aus und ist sehr schnell.
Nur die Kosten und die Meinung der Bürger wegen der Umsetzung könnten ein Hindernis
darstellen.

4 Kommentare
Verstoss melden
Wäre es nicht besser, die Menschen würden sich wieder daran gewöhnen dort zu wohnen, wo sie arbeiten?
Aliki Panayides - SVP 14. März 2010 Verstoss melden
Tamara Bernhard

Magnetschwebebahnen brauchen Strom und Strom gibts nicht gerade en Masse.


Aliki Panayides

Das haben Sie sehr schön gesagt. Finde ich einen sehr guten Ansatz.
Ist aber, so glaub ich, einfacher gesagt als getan, oder haben Sie einen Vorschlag?
Frank Imhof - Grüne 23. Mai 2010 Verstoss melden
Laut den Berechunungen der ETH bräuchte die Swissmetro ja weniger Strom als die Bahn auf der selben Strecke.
Jan Fässler - kandidiert für Landrat Basel-Landschaft, JUSO 3. Juni 2010 Verstoss melden
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Swissmetro ein Massenverkehrsmittel sein wird, das die Pendlerströme vermindern bzw. verlagern könnte. Wenn ich sehe, wie voll die Stosszeit-InterRegio-Züge nach Zürich und Bern sind (Halbstundentakt) und das Passagiervolumen auf einen sechs-Minuten-Takt herunter breche (5fache Frequenz), müssten die Swissmetro-Züge immer noch eine Ellenlänge aufweisen. Zumal die direkten Pendler Zürich-Bern-Zürich eine kleinere Zahl stellen (und nicht InterRegio fahren), als die Vorort-Pendler. Ich stelle somit die Effizienz der Swissmetro im Pendelverkehr in Frage, denn Zwischenhalte zwischen den Grossstädten sind ja kaum gelpant, da sonst der zeitliche Gewinn wieder verloren ginge und die Höchstgeschwindigkeit von 500 km/h nicht gefahren werden könnte.
Thomas Kalau - Präsident glp Oberaargau, GLP 4. Juni 2010 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

3
Freier Markt im Verkehrsbereich - forget it. Führt nur zu noch mehr Chaos.

Verkehr ist eine Infrastruktur, ohne die die Wirtschaft und das Leben zusammenbrechen würden. Doch was haben wir: Pseudo-Konkurrenz zwischen verschiedenen Systemen, die sich eigentlich gut ergänzen würden.

Eine ordnende Hand ist nötig. Dazu wäre etwa ein einheitlicher Transportpreis fällig, der alle nötigen Verkehrsmittel umfasst - von der Swissmetro bis zum Auto für die Feinverteilung. Das würde ein nationales Tarifsystem bedingen und den Zwangsverzicht auf das Auto für bestimmte Transportsituationen. Kurz: Wenn die Swissmetro fährt, muss die Autobahn auf derselben Strecke frei werden. Vielleicht fahren die Autos in der Swissmetro mit?

Wie auch immer: Die Swissmetro wäre der richtige Anlass, das Verkehrssystem der Schweiz neu zu denken.
1 Kommentar
Verstoss melden
Hoi Bruno
Als Ansatz in diese Richtung könnte z.B. die Autobahn-Vignette auf CHF 100 erhöht werden. Wenn ich mit dem Auto nach Genua fahre, bezahle ich für den Hin- und Rückweg auf den italienischen Autobahnen rund 30 Franken (pro Hin- und Rückfahrt, wohlverstanden).

Die Schweiz war wohl eine Pionierin i.S. Strassenzöllen in Europa, aber heute hinken wir hinten her. Viele andere Staaten kennen bedeutend höhere Strassengebühren - und die werden auch bezahlt. Dazu kommt das Potential an Innenstadt-Congestion-Charge analog zu London und Stockholm, Tunnelgebühren zusätzlich zur Vignette, etc., und schon könnten wir unsere öV-Infrastrukturen wieder effizient unterhalten und selbst in Projekte wie Swissmetro (kombiniert mit anderen Verkehrssystemen) investieren.
Thomas Kalau - Präsident glp Oberaargau, GLP 4. Juni 2010 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

5
Die Verkürzung der Reisezeit, würde eine enorme Nachfrage auslösen. Es gäbe keine Verlagerung von der Strasse auf die Metro, sondern einfach zusätzlichen, energieintensiven Verkehr. Aus Umweltsicht ist der Verkehr heute zu billig. Müssten die Reisenden die vollen Kosten bezahlen, gäbe es auf den Strassen keine Staus und in den Zügen genügend Sitzplätze.
4 Kommentare
Verstoss melden
Warum sollte es Keine Verlagerung geben? Wenn Metroverkehr ausgeweitet wird und der Strassenverkehr abgebaut...dann würde es doch eine Verlagerung geben, oder nicht?

Ist es wirklich energieintensiver?

Ja der Verkehr ist zu billig.
Aber ich verstehe Ihr Modell nicht.
Ich interprätiere es so:
Es fahren nur noch Leute, die es sich leisten können => Strassen und Züge sind leer.
Und was machen die, die es sich nicht leisten können? Bleiben die zu Hause?
Frank Imhof - Grüne 21. Mai 2010 Verstoss melden
Verstehe ich auch nicht... Klar wird es eine gewisse Verlagerung geben wenn man schneller als mit dem Auto vom einem Ort zum anderen kommen würde.
Jan Fässler - kandidiert für Landrat Basel-Landschaft, JUSO 3. Juni 2010 Verstoss melden
Zwingend sind flankierende Massnahmen zur Einschränkung des Privatverkehrs, damit es eine echte Verlagerung und nicht nur Mehrverkehr gibt.
Karrer Ruedi 4. Juni 2010 Verstoss melden
z.B. Autobahnvignette: CHF 100.00; Innenstadt-Parkhäuser: CHF 10.00/Stunde; Tunnelgebühren zusätzlich zur Vignette; Mobilitätssteuer auf fossilen Treibstoffen für den Individualverkehr: CHF 0.50/Liter
---> der Geist ist willig, die politische Verfilzung und die Hochniveau-Jammerei der Bevölkerung verhindert's...
Thomas Kalau - Präsident glp Oberaargau, GLP 4. Juni 2010 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

  Sie haben schon für diesen Beitrag gestimmt.